Britisches Zahlungsunternehmen Checkout.com tritt der Waage-Vereinigung bei

In einem neuen Schritt zur Wiederbelebung des von Facebook unterstützten Projekts für digitale Währung, Libra, hat die Libra Association ein weiteres Mitglied aufgenommen.

Das britische Zahlungsunternehmen Checkout.com ist der Waage-Vereinigung beigetreten und ist damit das 24. Mitglied, das sich der Aufgabe verschrieben hat, ein besseres globales Zahlungsnetzwerk aufzubauen, und hat am 28. April die Waage getwittert.

Technologische Fortschritte würden ohne die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen scheitern

Guillaume Pousaz, Gründer und CEO von Checkout.com, gab diese Nachricht am Dienstag in einer Unternehmenserklärung offiziell bekannt. Die Exekutive wies darauf hin, dass Checkout.com sich den Bemühungen der Waage anschließt, nicht nur den technologischen Fortschritt zu fördern, sondern auch bei der Gestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen mitzuwirken, die für die massenhafte Einführung besserer Zahlungslösungen erforderlich sind.

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Pousaz argumentierte, dass ohne dieses Regelwerk kein technologischer Fortschritt möglich sei:

„Regulierung muss angesichts ihrer einzigartigen Fähigkeit, das Ökosystem vor systemischem Missbrauch zu schützen, ein integraler Bestandteil jedes daraus resultierenden Rahmens sein. In Ermangelung einer solchen Regelung sind wir grundsätzlich davon überzeugt, dass technologische Fortschritte allein nicht die sichere und stabile Zahlungsinfrastruktur schaffen würden, die für eine Massenanwendung erforderlich ist, und damit deren Fortschritt verhindern würden.

Der CEO von Checkout.com fuhr fort, dass das Unternehmen der Waage-Vereinigung beigetreten ist, weil das Projekt der digitalen Währung Milliarden von Menschen ohne Bankkonto eine Finanzierung eröffnen kann. Pousaz fügte hinzu, dass die Grundsätze der Waage im Einklang mit der Mission von Checkout.com stehen, die Art und Weise, wie Unternehmen mit Finanzdienstleistungen interagieren, zum Besseren zu verändern.

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Visa und Mastercard gaben zuvor die Waage inmitten regulatorischer Hürden auf

Der Beitritt von Checkout.com zur Waage-Vereinigung erfolgt nach einer Reihe von Gruppenausflügen von großen Zahlungsunternehmen wie Visa und Mastercard. Im Oktober 2019 verließen Visa, Bitcoin Trader, Stripe und Mastercard das digitale Libra-Projekt von Facebook inmitten wachsender regulatorischer Bedenken.

Binance Research erklärt den jüngsten Vergleich zwischen Libra und SpaceX. Der CEO von Mastercard, Ajay Banga, argumentierte schließlich, dass die Firma sich entschieden habe, das Waage-Projekt aufzugeben, weil wichtige Mitglieder der Firma sich weigerten, sich zu verpflichten, „nichts zu tun, was nicht vollständig mit den lokalen Gesetzen übereinstimmt“.

Cointelegraph bat Checkout.com um einen Kommentar zu den Libra-Ausgängen Ende 2019, erhielt jedoch keine sofortige Antwort. Diese Geschichte wird im Falle einer Antwort aktualisiert.

Waage verstärkt Bemühungen um Projektstart im 4. Quartal 2020

Trotz der zahlreichen Absatzmöglichkeiten hat die Waage-Vereinigung bisher ihr Engagement für die Einführung eines globalen Zahlungsnetzwerks verstärkt. Mitte April 2020 beantragte die Waage bei einer wichtigen Schweizer Aufsichtsbehörde, der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA), eine Zahlungslizenz. In Verbindung mit dem Antrag hat die Waage-Vereinigung auch einige wichtige Änderungen an ihrem Weissbuch vorgenommen, um das Projekt offensichtlich voranzubringen.

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Seit der Bekanntgabe des FINMA-Gesuchs hat Libra das Projekt noch weiter vorangetrieben. Am 20. April trat die Waage-Vereinigung der gemeinnützigen Organisation Heifer International bei. Offenbar bereitet sich das Waage-Projekt auch darauf vor, sein Team im Jahr 2020 erheblich zu erweitern, da die digitale Brieftasche der Waage, Calibra, auch in Irland 50 neue Stellen für ihre Belegschaft schaffen will.

Der Vizepräsident der Waage-Vereinigung, Dante Disparte, sagte heute früh, dass das Waage-Projekt weiterhin auf der Blockkettentechnologie basiert und voraussichtlich im vierten Quartal 2020 gestartet werden soll.